Über uns

Was als persönliche Obsession begann, wurde zu einem Lebenswerk.

Mein Name ist Marc, und ich habe die letzten 15 Jahre damit verbracht, die versteckten kulinarischen Schätze Genfs zu entdecken und zu dokumentieren. Nicht für ein Buch. Nicht für einen Blog. Einfach aus purer Faszination.

Als ich 2009 nach Genf zog, sprach ich kein Wort Französisch. Ich kannte niemanden. Die Stadt wirkte verschlossen, fast kalt. Aber ich hatte einen Vorteil: Ich war neugierig und hatte Zeit.

Ich begann, Märkte zu besuchen. Kleine Geschäfte. Ich stellte dumme Fragen. Machte Fehler. Aber langsam öffneten sich Türen. Ein Käsehändler lud mich in sein Lager ein. Ein Winzer zeigte mir seine Rebstöcke. Eine Bäckerin erklärte mir, warum ihr Brot anders schmeckt.

Mit jedem Gespräch wuchs mein Netzwerk. Und mit ihm mein Verständnis für die kulinarische Seele dieser Stadt.

Genf ist keine laute Stadt. Die besten Dinge hier verstecken sich. Sie müssen verdient werden. Durch Geduld, durch Respekt, durch echtes Interesse.

Vor fünf Jahren fragte mich ein Freund, ob ich ihm Genf zeigen könnte. Nicht die touristischen Orte – die echten. Wir verbrachten einen Tag damit, durch die Stadt zu laufen. Ich stellte ihn den Menschen vor, die ich kannte. Wir aßen Dinge, die auf keiner Speisekarte stehen.

Am Ende sagte er: "Das solltest du beruflich machen."

Ich tat es ab. Aber die Idee blieb. Und irgendwann verstand ich: Ich hatte über ein Jahrzehnt damit verbracht, einen Zugang zu etwas aufzubauen, das die meisten Menschen nie erleben würden. Warum nicht teilen?

Heute führe ich keine Touristengruppen. Ich öffne Türen. Ich stelle Verbindungen her. Ich zeige Menschen die Version von Genf, die ich über Jahre hinweg entdeckt habe.

Jede Tour ist persönlich. Jede Tour ist anders. Weil jeder Gast andere Interessen hat und weil sich die Stadt ständig verändert. Neue Orte öffnen. Alte schließen. Mein Netzwerk wächst weiter.

Was bleibt konstant: Die Philosophie. Keine großen Gruppen. Keine oberflächlichen Stopps. Keine vorgegebenen Skripte. Nur echte Menschen, echtes Essen und echte Geschichten.

Willkommen in meinem Genf.

— Marc